Sandra Strüwing von candid (Danke Sandra!) hat mir einen interessanten Artikel ge-tweet-et: Die acquisa schreibt über eine Studie, die herausgefunden hat, dass Süßes das Preisempfinden beeinflusst. Spannend finde ich …
Den gesamten Artikel findet ihr hier.
Das würde heißen, wir müssten unseren Kunden vor einer Verhandlung etwas Süßes anbieten, dann sind sie zufrieden und glücklich und zahlen höhere Preise ;-)
Grundsätzlich glaube ich, dass die Bereitschaft zu streiten abnimmt, wenn man gegessen hat. Ist ja auch aus unserer Historie erklärbar: Wenn wir Hunger haben, müssen wir für Nahrung sorgen – und wenn es sein muss, diese halt jemandem “abjagen”.
Also ergänze ich die Liste dessen was man vorbereiten sollte, bevor man in eine Verhandlung geht, um den Punkt: Verhandlungen wenn möglich nach einer Kaffeepause mit Kuchen oder nach dem Mittagessen und dem Nachtisch
Und hier noch die weiteren wichtigen Punkte vor einer Verhandlung:
- Wer ist Verhandlungspartner?
- Was sind seine Motive?
- Werden weitere Verhandlungspartner anwesend sein?
- Welche Gegenforderungen könnte ich stellen?
- Welche Argumente kann ich anbringen?
- Wie kläre ich, ob sich die Verhandlung auch lohnt (meine Chance)?
- Wie ist meine Position beim Kunden (A, B oder C-Lieferant, strategisch oder Commodity, …)?
Und wenn dann noch was Süßes dazu kommt, kann ja (fast) nichts mehr schief gehen
Viel Erfolg!
Schlagworte: bessere Preise, Erfolg im Vertrieb, Preisempfinden, Preisverhandlung, Strategie, Studienergebnis




Grüß Dich Thomas,
danke für Deine strategischen Tipps. Ich würde gerne empfehlen sich selbst vor einer Verhandlung zu stärken mit Nahrung die den Blutzuckerspiegel länger konstant erhöht hält und nur langsam absinken lässt – als Abwehr der Gegenmaßnahmen wie Konferenzkekse und Kaffee, was ja schnelle Zucker sind die uns in ein Hochgefühl versetzen und uns leichtsinnig machen.
Viele Grüße, Uli
Danke für den Tipp, Uli