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Dienstleistungen verkaufen statt verschenken

Am Freitag erhielt ich eine e-Mail von einer Kundin mit folgender Frage: “… ich bin verantwortlich für eine Niederlassung eines Handelsunternehmens, welches mit Baumärkten und dem Lebensmittelhandel arbeitet. Meine Frage wäre: Wie kann ich für Dienstleistungen, die vom Handel als selbstverständlich angesehen werden, die für mich mit Kosten verbunden sind, auch entsprechende Gegenleistung sprich Geld bekommen? Wie kann ich dies richtig verkaufen? Dies beschäftigt mich in diesen Zeiten besonders intensiv. Vielen Dank für Ihre Hilfe.“  

Ich finde, das ist eine gute Frage und kann mir vorstellen, dass einige von euch in einer ähnlichen Lage sind. Daher ist sie mir einen Eintrag im Blog wert.  

Entscheidend ist, dass ihr 100%-ig hinter diesen Leistungen steht und diese auch euren Kunden gegenüber be”wert”en könnt. Wie das geht? Nun, z.B. indem Ihr Leistungen, die Ihr kostenlos anbietet bzw. liefert, in der Rechnung mit “…-Service im Wert von x.xxx,- Euro für Sie als Service ohne Berechnung enthalten.” ausweist. Getreu dem alten schwäbischen Motto “Was nix koscht is nix wert!” – im Umkehrschluss: Nur was einen Preis hat, hat auch einen Wert! 

Grundsätzlich bietet es sich an, eure Argumentation in einem Workshop oder Coaching zu schärfen und die richtigen Argumente heraus zu arbeiten. Es gilt einfach der alte Grundsatz, dass eine spontan gute Antwort intensives Üben voraussetzt. Die Argumente haben nur dann eine Chance, wenn sie
+ zum Menschen passen,
+ be-WERT-bar sind (individuell oder monetär),
+ für den Kunden nachvollziehbar sind, und,
+ diesem Kunden in seiner Praxis wirklich etwas bringen! 

Der Handel ist mit Sicherheit ein schwieriger Kunde, was das Thema Preis betrifft. Und je schwieriger der Verhandlungspartner, desto wichtiger das Training. Nutzt die Gelegenheit, auch mit Kollegen zu trainieren! Sie können hervorragende Sparringspartner sein!     

Erarbeitet euch die Argumente und antwortet: “Ja, Sie haben Recht, wir sind nicht die Billigsten. Und das können wir auch gar nicht sein, denn wir <Leistung/Service>. Meine Frage an Sie ist: Wollen Sie bei uns kaufen, weil wir die billigsten sind, oder weil wir Ihnen die richtigen Services und Dienstleistungen zu den Produkten bieten, die Sie bei uns kaufen?”   
Hier ein paar Beispiele, aus welchen Bereichen des Unternehmerischen Lebens Argumente kommen können:    

Was ist für Kunden Geld wert?

 

Stellt euch die Frage: Was kann mein Kunde durch mich in welchem dieser Bereiche verbessern?     

So viel für hier – den Rest am besten in einem Workshop.
Termine? Machst Du guckst Du: http://www.thomas-burzler.de/termine/    

:-)

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2 Kommentare zu „Dienstleistungen verkaufen statt verschenken“

  1. Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by profitseller: Dienstleistungen verkaufen statt verschenken: Am Freitag erhielt ich eine e-Mail von einer Kundin mit folgender Fr… http://bit.ly/cdixMz...

  2. Guter Grundsatz lieber Thomas!

    Weitere Inputs an die Frau des Handelsunternehmens, wie ich das immer wieder in Workshops erarbeiten tue:
    Profil und Identität finden bzw. erarbeiten und dann auch sichtbar machen. Erst wenn sie weiss wo sie sich gegenüber den Mitbewerbern differenzieren tut, kann Preis und Leistungen verteidigt werden. Auch wenn gewisse Leistungen noch immer kostenlos sind, wird dennoch begründet warum, und weshalb das so gehandhabt wird.

    Dabei könnte unsere Methode / Ansatz aus der Hirnforschung helfen:
    1. Werte, Attribute, Eigenschaften finden um Abgrenzung und Profil zu bekommen (welche Eigenschaften habe ich?)
    2. Daraus einen Nutzen generieren, hinsichtlich:
    - Kundenrelevanz
    - Umsetzung auf allen Ebenen
    - Attraktivität
    (was biete ich an?)
    3. Tonalität (wie bin ich?)
    4. Marken- Erkennungsmerkmale (was ist typisch für mich?)

    Und plötzlich werden kostenlose Leistungen nicht mehr einfach nur so kostenlos angeboten :-)

    Allen viel Erfolg! Über Inputs und Erfahrungen freue ich mich…

    Bruno

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